Gut zu wissen!

Berufsausbildung zuerst oder gleich studieren ???
D
iese Frage stellen sich viele Abiturienten vor dem Schulabschluss. Für viele Berufe ist ein Studium unabdingbare Voraussetzung, zum Beispiel für Ärzte, Juristen, Lehrer oder
Sozialpädagogen. Selbst dort, wo ein Studium formal nicht vorgeschrieben ist, sind die Berufschancen mit einem akademischen Abschluss oftmals größer und bieten eine solidere
Grundlage. Typisches Beispiel: der Journalismus. Aber auch die Ausbildung hat ihre Vorteile.

Wir haben eine kurze Plus und Minus –Analyse erstellt, umdie Entscheidung zu unterstützen:


Ausbildung
Studium
Zeitaufwand

Geringerer Zeitaufwand
Bei den meisten Ausbildungen hastman nach drei Jahren den Abschluss in der Tasche und kann Geld verdienen


Hoher Zeitaufwand, aber
mit den neuen Bachelor-Studiengängen kann manschon nach drei Jahren einen berufsqualifizierenden Abschluss erwerben, also in beinahe der gleichen Zeit, dieman für eine Ausbildung braucht.

Verdienst

Sofort Verdienst
Wenn du eine betriebliche Ausbildung machst, bekommst du eine Ausbildungsvergütung, verfügst also sofort über Geld.

Zwar ist auch das Einkommen vieler Akademiker in den vergangenen Jahren gesunken, dennoch verdienen sie im Durchschnitt noch immer mehr als Beschäftigte, die kein Studium absolviert haben. Die Kosten, die durch die Studiengebühren auflaufen können, gleichen sich nach dem Abschluss durch den höheren Verdienst häufig sehr schnell wieder aus.

Kostenkeine, sondern Ausbildungsvergütung, Unterhaltskosten und Studiengebühren fallen an. Finanzierung ist notwendig
Berufsqualifikation


Direkte
Berufsqualifizierung. Während einer betrieblichen Ausbildung lerntman die Abläufe und Gegebenheiten im Unternehmen aus erster Hand kennen.

Keine direkte Berufsqualifizierung, sondern Vorbereitung auf ein breiteres Arbeitsfeld.

Beschäftigungsaussichten

Abhängig vom Beruf und der derzeitigen Nachfrage auf dem Arbeitsmarktund . Wennman gute Leistungen in der Ausbildung bringt, bietet der Betrieb mit etwas Glück einen festen Arbeitsplatz an, da Azubis bereits gut eingearbeitet sind und den Betrieb und die Aufgaben kennen.


Günstigere Beschäftigungsaussichten:
Akademiker sind insgesamt weniger von Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen mit geringerer Qualifikation. Für die Zukunft wird sogar ein zunehmender Bedarf an Akademikern vorausgesagt, denn der anhaltende Trend zur Dienstleistungsgesellschaft sorgt für mehr Arbeitsplätze in Tätigkeitsfeldern wie Organisation, Management, Forschung und Beratung.

Erwerb von Schlüsselqualifikationen


Diese lassen sich in einer Ausbildung optimal trainieren. Du arbeitest mit anderen zusammen, lernst Fragen zu stellen, Probleme zu lösen, je nach Beruf auch Kunden zu beraten oder Leistungen zu verkaufen. Das alles sind Schlüsselqualifikationen, die du für ein erfolgreiches Berufsleben benötigst.

Bestimmte Kompetenzen können nur durch ein Studium erworben werden. Dazu gehört etwa die Fähigkeit, komplexe Themen eigenständig zu recherchieren und zu ergründen. Die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten wird in einigen Berufsfeldern sehr geschätzt. Beispiel: Unternehmensberatung.

Aufstiegschancen


Auch als ehemaliger Azubi kann man anspruchsvolle Fachaufgaben übernehmen und hat Aufstiegschancen. Dazu gibt es eine ganze Reihe passender Weiterbildungen, zum Beispiel als Betriebswirt, Meister, Techniker oder Fachwirt.

Bessere Aufstiegschancen:
Ein Studium kann die Voraussetzung sein, um innerhalb von Unternehmenshierarchien aufzusteigen und eine Führungsposition einzunehmen.

(Quellen; focus.de,abi.de)